Produktübersicht
Der AdderLink XD641 erweitert einen einzelnen DisplayPort-1.2-Video-Head mit bis zu 4K @ 60 Hz von einem Computer, der entfernt vom Arbeitsplatz steht. Die Verbindung erfolgt über RJ45 mit SFP+-Option: 100 m über CAT6 oder bis zu 4 km über Glasfaser für große Entfernungen oder sichere Trennungen.
Vier USB-2.0-HID-Ports und ein RS232-Kanal (115.200 Baud) reisen neben dem Video und decken Tastaturen, Mäuse, Touchscreens und serielle Geräte ab. Sender und Empfänger sind lüfterlos mit 500.000 Stunden MTBF, messen 186 x 39 x 148 mm (Tx 1,29 kg / Rx 1,24 kg) und arbeiten von 0 bis 40 °C.
- Single-Head-4K-@-60-Hz-DisplayPort-1.2-Erweiterung
- 100 m über CAT6 oder bis 4 km über Glasfaser via RJ45 + SFP+
- Vier USB-2.0-HID-Ports plus RS232-Durchleitung (115.200 Baud)
- Lüfterloses Design mit 500.000 h MTBF
- Kompakte 186 x 39 x 148 mm Einheiten (Tx 1,29 kg / Rx 1,24 kg), 0-40 °C
| Video | Single head, 4K @ 60 Hz, DisplayPort 1.2 |
| Verbindung | RJ45 + SFP+; 100 m CAT6 / 4 km fiber |
| USB | 4 x USB 2.0 HID |
| Seriell | RS232, 115,200 baud |
| Abmessungen | 186 x 39 x 148 mm; Tx 1.29 kg / Rx 1.24 kg |
| Zuverlässigkeit | Fanless, MTBF 500,000 h, 0-40 degC |
Einsatzszenarien: Leitwarte, Broadcast, Klinik, Industrie
Der XD641 passt, wenn ein Arbeitsplatz mit einem entfernt stehenden Rechner verbunden wird und Bild, Tastatur, Maus und serielle Signale über eine Strecke laufen. In Leitwarten steht der Rechner im Technikraum: ein DisplayPort-Head bis 4K bei 60 Hz plus vier USB-2.0-HID-Ports deckt Monitor, Tastatur, Maus und Touchscreen ab, lüfterlos. In Broadcast und Postproduktion trägt 4K60 über DisplayPort 1.2 Schnittplätze, RS232 reicht Steuerleitungen für Studioperipherie. In Kliniken bleibt der Rechner außerhalb des Untersuchungsraums. In der Industrie steht der Steuerrechner im Schaltschrank, die Konsole an der Maschine: 0 bis 40 °C, keine bewegten Teile.
Netzwerkdesign: Direktverbindung statt IP-Overlay
Der XD641 ist ein Punkt-zu-Punkt-Extender: CAT6 bis 100 m oder Glasfaser mit SFP+-Modulen bis 4 km, ohne Switch im Signalkanal. Die Strecke ist physikalisch durchgeschaltet und hängt nicht von IP-Routing, VLAN oder Switch-Firmware ab — ein Netzwerkausfall reißt den Bedienplatz nicht mit. Ein Switch wird erst relevant, wenn der Platz zusätzlich in die IT eingebunden wird, etwa für Monitoring. Soll eine Vielzahl von Rechnern über ein bestehendes IP-Netz erreichbar werden, führt der Weg über IP-basierte KVM-Lösungen.
EDID-Management und Auflösungs-Kompatibilität
Häufigste Fehlerquelle ist die EDID: Erkennt der Rechner den fernen Monitor nicht, startet er mit falscher Auflösung oder liefert kein Bild. Die Anzeigeinformation des Empfängermonitors wird an die Quelle durchgereicht, sodass der Rechner die native Auflösung erhält. Vorab zu klären: gelieferte Auflösung samt Bildwiederholrate und Unterstützung durch den Zielmonitor.
Latenz und Bedien-Erlebnis
Video, USB-HID und RS232 laufen über dieselbe Strecke, sodass Mauszeiger, Eingabe und Bild in festem Verhältnis stehen und die Rückmeldung unmittelbar wirkt — ohne Paketierung im Signalweg. Sichtbar wird das bei feinen Zeigerbewegungen und an CAD-Plätzen; wo ein IP-basierter Extender je nach Netzlast schwankt, bleibt die Punkt-zu-Punkt-Strecke gleichmäßig.
XD641 oder XD642: Auswahl nach Monitoranzahl
Entscheidend ist die Zahl der Bildschirme, nicht die Streckenlänge. Der XD641 verarbeitet genau einen DisplayPort-Head und ist die Wahl für Einzelmonitor-Plätze. Der AdderLink XD642 erweitert zwei Heads für Dual-Monitor-Workstations, etwa in der Postproduktion oder für Prozessbild und Alarmliste. Beide Modelle teilen Gehäusefamilie und RS232-Kanal.
Beschaffung: Checkliste für Projekt- und OEM-Anfragen
Für Ausschreibungen klärt eine kurze Liste Konfiguration und Angebot:
- Bildschirme pro Platz mit nativer Auflösung und Bildwiederholrate
- Entfernung Rechner zu Bedienplatz; CAT6 oder Glasfaser geplant
- Eingabegeräte und Anzahl benötigter USB-Ports
- Serielle Geräte mit Baudrate, falls RS232 genutzt wird
- Einbauumgebung, Spannungsversorgung und Ersatzteilbedarf
Für Integratoren und OEM-Projekte kommen Fragen zum Beschaffungsweg hinzu: Stückzahlen je Lieferlos, Verpackung und Kennzeichnung für den Weiterverkauf. BS Comtec liefert Adder-Produkte in Projekte in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, in Russland und in Südamerika.
Häufige Fragen
Wie wähle ich das passende Adder Link für meine Anlage?
Achten Sie auf Kapazität, Stromversorgung, Umgebungsbedingungen und Monitoring. Nennen Sie uns Ihre Anforderungen — wir vergleichen passende Modelle mehrerer Marken.
Ist Adder Link mit meiner bestehenden Anlage kompatibel?
Die Kompatibilität hängt von Ihrer elektrischen Infrastruktur und den angeschlossenen Geräten ab. Unsere Ingenieure prüfen Schnittstellen und Integration vor der Bestellung.
Verschickt BS Comtec Adder Link international?
Ja. BS Comtec liefert weltweit; die Frachtoptionen hängen von Ziel, Gewicht und Dringlichkeit ab. Kontaktieren Sie uns für ein Versandangebot.
Welche Garantie und Unterstützung gibt es für Adder Link?
Die Garantie folgt den regionalen Herstellerbedingungen; BS Comtec unterstützt Sie mit technischer Dokumentation und Ingenieurwissen während des gesamten Projekts.
Läuft der AdderLink XD641 über ein IP-Netzwerk?
Nein. Der XD641 ist ein Punkt-zu-Punkt-Extender: Die Verbindung zwischen Sender und Empfänger ist eine dedizierte Strecke über CAT6 bis 100 m oder über Glasfaser mit SFP+-Modulen bis 4 km. Es findet keine Paketierung in IP statt, und im Signalkanal wird kein Switch benötigt. Das bringt gleichmäßige Latenz und Unabhängigkeit von Netzlast, bedeutet aber auch, dass Sender und Empfänger direkt miteinander verkabelt sein müssen. Wenn viele Rechner über ein bestehendes Netzwerk erreichbar gemacht werden sollen, ist eine IP-basierte KVM-Lösung die passende Produktklasse — wir vergleichen beide Ansätze anhand Ihrer Topologie.
Wann brauche ich den XD642 statt des XD641?
Der Unterschied liegt allein in der Anzahl der Bildschirme. Der XD641 verarbeitet einen DisplayPort-Head mit bis zu 4K bei 60 Hz und passt zu Einzelmonitor-Plätzen. Der AdderLink XD642 erweitert zwei Heads für Dual-Monitor-Workstations und greift bei zwei gleichzeitigen 4K60-Streams auf die Glasfaserstrecke mit SFP-Modulen zurück. Beide Modelle teilen Gehäusefamilie, USB-Durchleitung und RS232-Kanal, sodass sich gemischte Ausstattungen einheitlich planen lassen.
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